Innondations

Daten und Fakten


SSeit jeher prägen Sturmböen und starke Regenfälle die Jahreszeiten ganz nach den Launen des Wetters. Gewiß, Europa bleiben mörderische Taifune erspart, die immer wieder andere Teile der Welt heimsuchen. Doch damit ist unser Kontinent nicht vor großen Katastrophen sicher.
In Nordeuropa treten schwere Stürme auf: jährlich erreichen 100 Tiefdruckgebiete die Britischen Inseln. Dieses Schlechtwetter wird vielfach von schweren Regenfällen begleitet, die schwere Überschwemmungen hervorrufen. Die Küsten der Nord- und Ostsee sind besonders empfindlich, ebenso wie einige Binnengebiete. 1953 wurden in den Niederlanden große Gebiete überflutet als die Schutzdeiche brachen; 1.800 Menschen kamen dabei um ihr Leben.
Nach außergewöhnlich starken und anhaltenden Regenfällen wurden erst vor kurzem zahlreiche europäische Flußniederungen von zerstörerischen Fluten heimgesucht. Jeder erinnert sich an den unaufhaltsamen Pegelanstieg der Flüsse im Winter 1994-1995 in Italien, Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Im Sommer 1997 wurde Zentraleuropa hart von den Überschwemmungen im Oderbecken getroffen.

Maßnahmen


Was kann man gegen diese Katastrophen tun? Die Forschungen der Europäischen Kommission liegen im Bereich der Vorhersage, d. h. der Vorbeugung. Die nachhaltige Bewirtschaftung der Flüsse hat sich deutlich verbessert, vor allem durch die Möglichkeit, Risiken von Fluten zu analysieren. Durch Radar und Modelle können Niederschläge und ihre Folgen immer genauer vorhergesagt werden. Wenn auch die Klärung der Risiken nicht ausreicht, um Flutschäden zu verhindern, so können die Behörden doch Sicherheitsmaßnahmen für die Bevölkerung treffen.

Flüsse, die über die Ufer treten


Im Rahmen von RIBAMOD treffen europäische Forscher regelmäßig zusammen, um ihre Aktionen aufeinander abzustimmen. Sie tauschen Daten über die Verbreitung von Überschwemmungen und über wirksame Methoden aus, um Katastrophen abzuwenden.

Bessere Kommunikation


AFORISM ermöglichte die Ausarbeitung eines Systems von Entscheidungshilfen bei Überschwemmungen. Dieses Projekt beruht auf der Kommunikation zwischen Meteorologen und Hydrologen, Entscheidungsträgern und Wissenschaftlern.

Wirtschaftliche Dimension


FRAMEWORK, ein kürzlich eingeleitetes Projekt, entwickelt Leitprinzipien für eine bessere Integration der Überschwemmungsrisiken (und die Verteilung der Mittel zu ihrer Minimierung) in Stadt- und Gebietsplanungsstrategien.    



Quelle dieses Textes: © Europäische Gemeinschaften, Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. - http://ec.europa.eu



 


 

 

 



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