Die Wissenschaftler von morgen


wissenschaftler-von-morgen Niemand wird mit einer Berufung geboren, doch viele kennen ihren Weg schon in jungen Jahren. Albert Einsteins Faszination für die Wissenschaft begann, als er, noch ein Kind, seinen ersten Kompass erhielt und darüber rätselte, warum die Nadel immer in dieselbe Richtung wies.

Die Leidenschaft des jungen Einsteins für Physik und Mathematik sollte unser Weltbild umkrempeln und ihm zu internationalem Ruhm verhelfen.

Eine Schar anderer legendärerer europäischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Art und Weise, wie wir die Welt sehen und mit ihr umgehen, revolutioniert: Marie Curies Pionierarbeit über das Radium, Alexander Flemings Entdeckung des Penizillins und Alan Turings Erfindung des Computers.

Europa war der Schauplatz wissenschaftlicher Entdeckungen und Erfindungen, die die moderne Gesellschaft nachhaltig beeinflussten: der Computer, das Auto, das Radio, das World Wide Web, das Fernsehen und das Kino: all das würde in Europa geschaffen. Innovation war Europas Schlüssel zum Erfolg und wird es auch bleiben.

Heute kann sich der Kontinent einiger der weltweit führenden Forschungseinrichtungen rühmen und sein Bildungssystem gehört zu den besten. Europäische Schulen und Universitäten, die Kreativität, Neugier und unabhängiges Denken fördern, bringen nach wie vor die größte Anzahl graduierter Wissenschaftler hervor.

Doch die Wissenschaft steht nicht still: um Europas Wettbewerbsfähigkeit in den Spitzendisziplinen, die unsere Zukunft bestimmen werden, zu erhalten bleibt, müssen neue Wissenschaftler- und Forschergenerationen nachfolgen.

Die Unterstützung der jungen europäischen Wissenschaftler ist entscheidend für die Sicherung der Zukunft der Forschergemeinschaft“, sagt EU-Kommissar Philippe Busquin. „Und es muss mehr getan werden, um Bedingungen zu schaffen, die junge Menschen ermutigen, eine Wissenschaftlerkarriere einzuschlagen und die Wissenschaftsprofis von morgen zu werden.“

Neugierige Geister


Kleine Kinder mit ihrer natürlichen Neugier freuen sich an der Wissenschaft, doch dieses Interesse scheint rasch zu verflachen, wie eine neuere EU-Erhebung mit dem Titel „Science in School and the Future of Scientific Culture“ (Wissenschaft in der Schule und die Zukunft der Wissenschaftskultur) nahe legt.
Die Ergebnisse des Berichts unterstreichen die Notwendigkeit, den Wissenschaftsunterricht anders zu gestalten, damit er den Erwartungen und Bedürfnissen der heutigen Jugend besser gerecht wird. Das wissenschaftliche Studium muss stimulierender gestaltet und stärker auf die Belange der Welt, in der wir leben, ausgerichtet werden.


Quelle dieses Textes: © Europäische Gemeinschaften, Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. - http://ec.europa.eu



 


 

 

 



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