Die soziale Dimension

Doch Wissenschaft bedeutet nicht nur Technologie. Durch Fortschritte in Bereichen wie Medizin, Gesundheitspflege, Lebensmittelqualität und - sicherheit, bessere Kommunikationsmittel und Umweltschutz kommt die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse der ganzen Gesellschaft zugute. In den letzten Jahren hat die Union nicht nur die W&T-Entwicklung voranzutreiben, sondern sich auch bemüht den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zufördern.

Im März 2000 einigten sich die EU-Chefs auf ihrem Treffen in Lissabon, Europa binnen zehn Jahren in die wettbewerbsfähigste wissensbasierte Wirtschaft zu verwandeln, mit mehr und besseren Jobs und einem größeren sozialen Zusammenhalt.

Ein Kernelement der Lissabon-Strategie ist die Entwicklung des Europäischen Forschungsraums (EFR), der auf die Integration sämtlicher Elemente der europäischen Forschung abzielt. Das Sechste Rahmenprogramm (2002-2006) bereitet den Weg hin zum EFR. Darüber hinaus setzt es einen Aktionsplan um, der Wissenschaft und Gesellschaft enger zusammenschmieden soll.

Es kommen auch spezifische Maßnahmen zum Zuge, die das Interesse der Jugend an der Wissenschaft wecken sollen. So unterstützt die Europäische Kommission beispielsweise jedes Jahr einen europaweiten Wettbewerb für junge Wissenschaftler, um wissenschaftliche Innovation anzuregen und zu belohnen. Die alljährliche Europäische Wissenschaftswoche bezieht das jugendliche Publikum in vielfältige Aktivitäten ein, die den Spaß an der Wissenschaft und die ihr eigene Kreativität und Bedeutung betonen.


Quelle dieses Textes: © Europäische Gemeinschaften, Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. - http://ec.europa.eu



 


 

 

 



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