Recyclingforschung



Recyclingforschung


Warum vor allem Kunststoffe ?


Das Recycling von Autometall-Teilen (75%) ist eine reife Industrie: Die Metallrückgewinnung ist gängige Praxis, die Verwertungskette bereits voll entwickelt. Der verbleibende nichtmetallische Anteil (25%) besteht hauptsächlich aus Kunststoffen, deren Identifizierung, Trennung, Wiederverwendbar- und Wiederverwertbarkeit sehr viel schwieriger zu bewerkstelligen ist.

Das Netzwerk umfasst 40 Partner aus acht EU-Mitgliedstaaten, darunter:

  • Kfz-Hersteller;
  • Kunststoff-Hersteller;
  • Demontagebetriebe (Betriebe, die Altautos zurücknehmen, Flüssigkeiten entleeren, Bauteile oder Werkstoffe entfernen, um diese weiterzuverarbeiten, wiederzuverkaufen oder zu recyceln, etwa Fensterscheiben);
  • Schredder (Betreiber, die den Fahrzeugkörper in erste große Teile zerlegen und zerkleinern, um Recycling zu erleichtern);
  • Recyclingbetriebe;
  • Zulieferer von Kunststoff-Teilen;
  • Forschungseinrichtungen.

Recafuta: Kfz-Benzintanks aus Kunststoff


Nahezu jeder zweite Neuwagen ist mit einem Kunststoff-Benzintank aus hochdichtem Polyethylen ausgestattet. Diese Tanks weisen allerdings zwei große Probleme – Demontage und Benzinkontamination – auf und sind nicht zu 100% recycelbar. Recafuta gelang die Entwicklung einer Technik, die die schnelle und problemlose Demontage der Tanks erlaubt, sowie eines Verfahrens zur Dekontaminierung des Werkstoffs, das dessen Wiederverwendung zur Herstellung neuer Benzintanks ermöglicht. Ein solches Verfahren bezeichnet man als einen geschlossenen Recycling-Kreislauf, denn der Werkstoff eines Produkts gelangt erneut zum Einsatz, um wieder genau die gleiche Art von Produkt herzustellen.

Quelle dieses Textes: © Europäische Gemeinschaften, Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. - http://ec.europa.eu



 


 

 

 



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