Warum seife sauber macht


Lavande Soap mit CC-Lizenz von geishaboy500
Lavande Soap mit CC-Lizenz von geishaboy500

Kaum ein Tag geht vorbei an dem wir nicht irgendwie etwas mit Seife, Spüli, oder Dergleichen putzen. Da ist die Frage natürlich naheliegend was Seif überhaupt ist und warum sie sauber macht.

Also stell dir vor du hast einen Tropfen Öl auf einem Tisch. Gibst du Wasser drauf passiert nichts weiter mit dem Tropfen, da sich Öl und Wasser nicht mischen. Jetzt gibst du zu dem Wasser und dem Öltropfen ein bischen Seife. Diese hat einen Teil der sich gerne mit Fett verbindet und einen Teil der sich gerne mit Wasser verbindet. So entsteht eine Brücke zwischen Wasser und Fett. Mit viel Wasser kann der Fettropfen nun gelöst und weggespült werden.

Seife in Wasser

Gibt man Seife in Wasser so verbinden sich die polaren, wasserliebenden Enden mit Wasser und die unpolaren, fettliebenden versuchen so wenig Kontakt wie möglich mit Wasser zu haben und rotten sich zusammen. Das bildet dann sogenannte Micellen. Eben in diesen Micellen kann sich dann fettiger Dreck oder Luft befinden. Das sieht so aus.

Bei Seifenblasen bildet sich eine Doppelschicht aus Seifenteilchen, dazwischen befindet sich eine Schicht Wasser. Die Seifenblasenhaut sieht also so aus, dass es eine innere Wasserschicht gibt, in der die polaren enden der Seife gelöst sind und sich nach Aussen und Innen die unpolaren Enden ausrichten. Weil das Wasser schwerer ist als Luft läuft es nach unten aus der Schicht raus und die Seifenblase reißt. Das ist richtig, sie platzt nicht sondern reißt. Die Form der Seifenblasen kommt durch die Oberflächenspannung zustande. Und weil die Sonne gerade so schön scheint gehe ich jetzt raus und spiele ein bischen mit Seifenblasen.



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