Das periodensystem der elemente


Eines der wichtigsten Werkzeug zum Verständnis der Chemie ist das Periodensystem der Elemente, kurz PSE, oder Periodensystem. In diesem PSE sind alle bekannten und einige unbekannte Elemente angeordnet.


In der üblichen Darstellung sind die Elemente in Reihen und Spalten angeordnet. Diese Anordnung ist, wie der Name “System” schon verrät nicht wilkürlich. Tatsächlich ist es so, dass die Elemente die untereinander angeordnet sind einander ähnlich sind, wobei bestimmte Eigenschaften, wie der Elektronenhunger, in der Spalte schwächer werden. In einer Reihe, auch Periode genannt, verändern sich die Eigenschaften merklich von Nachbar zu Nachbar. Diese Periodizität hängt an der Anzahl der Elektronen die ein Element hat. Von Links nach Rechts kommt immer ein Elektron mehr dazu, so fängt der Wasserstoff (Symbol H) mit einem Elektron an. Das Helium (Symbol He) hat zwei Elektronen. Es steht in der letzten Spalte weil damit seine erste Elektronenschale voll ist. Das Lithium (Symbol Li) steht wieder unterhalb des Wasserstoffs weil es ein einzelnes Elektron in der zweiten Schale hat. Diese Schale braucht allerdings acht Elektronen um voll zu sein. Unter dem Lithium steht das Natrium bei dem ein Elektron in der dritten Schale steckt. Die Elemente in der Spalte vom Berylium (Symbol Be) haben zwei Elektronen in der äußeren Schale. Die vierte Schale braucht achtzehn Elektronen, weshalb diese Periode um zehn Elemente länger ist als die vorherige.

Chemikerinnen benutzen das Periodensystem um abzuschätzen wie und ob eine Bestimmte Substanz herstellbar ist. Ist nähmlich eine Substanz bekannt, kann man über die Verwandschaft der Elemente im Periodensystem abschätzen welche Eigenschaften die Substanz hat, wenn einzelne Atome durch Andere einer anderen Sorte ersetzt werden. Das erspart uns eine ganze Menge Versuche die wir sonst umsonst machen würden.

Das Periodensystem ist ein wunderbares Werkzeug im Kasten der Chemie, ohne das es viele Annehmlichkeiten und Notwendigkeiten die uns umgeben nicht geben würde


Unter einer Creative Commons 2.0 Lizenz  dr-emmas-chemielabor.de


 


 

 

 



©2016 Wissenschaft